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Online Shopping 2013 – das müssen Sie beachten!

News vom 21.08.2013, um 22:38 Uhr

Online Shopping von Elektronik Trends
© Fotolia © Rido

Um Mitternacht noch ein Smartphone kaufen, am Sonntag einen Einkaufsbummel machen und wenn das Passende dabei ist, es einfach bestellen, einkaufen ohne zeitliches Limit, ohne Ladenöffnungszeiten und ohne die lästige Suche nach einem Parkplatz – möglich wird das durch das Internet. Das Internet hat Tag und Nacht geöffnet, es bietet eine riesige Auswahl und keiner muss sich mehr die Mühe machen und den neuen Fernseher nach Hause schleppen, er wird einfach bis vor die Haustür geliefert. In Netz shoppen heißt bequem shoppen, aber der Einkauf im Internet bietet nicht nur Vorteile. Es gibt auch Nachteile, die jeder bedenken sollte, wenn er im Internet einkaufen geht.

Einkaufen von zu Hause aus

Im Zeitalter des Internets ist das Angebot mehr als groß. Es gibt unzählige Shops, die unter anderem auch jede Art von elektronischen Geräten verkaufen. Wer einen DVD-Player kaufen möchte, der hat die Auswahl zwischen vielen ganz unterschiedlichen Shops. Wenn das passende Modell dabei ist, dann reicht ein Mausklick und der DVD-Player wird vom heimischen PC aus bestellt und zum Wunschtermin nach Hause geliefert. In der Regel werden keine Versandkosten verlangt, und wenn der DVD-Player nicht den Vorstellungen entspricht, dann kann er, meist auch versandkostenfrei, wieder an den Shop zurückgeschickt werden. Noch nie war einkaufen so einfach. Auch wenn es ums Bezahlen geht, ist die Auswahl groß. Der Kunde kann eine Rechnung bekommen, sicher und einfach über PayPal bezahlen und auch per Vorkasse zu bezahlen, ist möglich. Wer es bequem haben möchte, der zahlt mit Kreditkarte. Das alles klingt einfach, sicher und problemlos und das ist es im Grunde auch, trotzdem gibt es einiges zu bedenken, wenn man vom heimischen Schreibtisch, vom Smartphone oder auch vom Laptop oder Tablet aus einkaufen geht.

Die Nachteile des Onlineshoppings

Auch wenn das Shoppen im Netz sehr viele Vorteile hat, es gibt einige Dinge, die man beachten sollte. Wer zum Beispiel Mode im Internet kauft, der kann das Kleid oder die Jacke nicht anprobieren, und wer einen Fernseher kauft, der kann ihn nicht wie im Geschäft vor Ort, ausprobieren, seinen Klang hören oder sich von der Bildqualität überzeugen. Es besteht immer das Risiko, dass das Gerät, was vielleicht zum Schnäppchenpreis gekauft wurde, nicht den Erwartungen entspricht und für Enttäuschung sorgt. Das gilt aber nicht nur für Fernseher, sondern auch für alle anderen Elektronikartikel, die im Internet gekauft werden. Der Kunde kann die Digitalkamera nicht anfassen, kann ihn nicht ausprobieren und weiß nicht, ob er mit dem Gerät auch wirklich zu Recht kommt. Sicher kann jeder ein Gerät, was nicht seinen Vorstellungen entspricht, meist sogar kostenfrei an den Händler zurückschicken, aber ärgerlich ist es schon, wenn man etwas zurückschicken muss, auf das man sich eigentlich gefreut hat. Ein anderer Punkt, der zu den Nachteilen des Internetshoppings gehört, ist die Beratung. Besonders bei Elektroartikeln wie einem Fernseher, einer Playstation oder auch einem Smartphone ist es für technisch nicht so versierte Kunden nicht immer ganz so einfach, im Internet das Passende zu finden. Sie kaufen lieber vor Ort und lassen sich die Geräte im Geschäft erklären. Nicht selten zahlen sie dann aber auch mehr als sie für den gleichen Artikel in einem Onlineshop bezahlt hätten. Auch das ist ärgerlich, vor allem dann, wenn man sparen will. Aber es gibt einen Weg, das Shoppen im Internet einfacher zu machen.

Die Alternative „Showrooming“

Es gibt viele Menschen, die sich vielleicht etwas im Internet bestellen würden, beispielsweise von Quelle, weil es bequem und meist auch günstig ist, aber sie scheuen sich, weil sie den gewünschten Artikel nicht selbst in Augenschein nehmen oder ausprobieren können. Für diese Kunden bleibt die Möglichkeit des sogenannten „Showrooming“, eine Möglichkeit, die allerdings den Einzelhändlern in den Innenstädten zu schaffen macht. Beim „Showrooming“ schaut sich der Kunde die Ware zunächst vor Ort in einem Geschäft in der Stadt an und kauft später diesen Artikel dann im Internet. Auf diese Weise bekommt man beides, man kann sich die Digitalkamera im Geschäft ansehen und von einem fachkundigen Verkäufer auch erklären lassen, sie aber dann später vielleicht zu einem deutlich günstigeren Preis bei einem Händler im Netz kaufen und bequem nach Hause schicken lassen. Für die Einzelhändler ist es durch das „Showrooming“ schwerer geworden, denn sie investieren Zeit in die Beratung eines Kunden, wissen aber in vielen Fällen, dass der Kunde nicht bei ihnen, sondern im Internet kauft. Häufig können besonders die kleineren stationären Geschäfte, was die günstigen Preise im Internet angeht, nicht mehr mithalten.

Im Internet Zeit und Geld sparen

Weihnachten ist das Geschäft der Einzelhändler, denn zu keiner anderen Zeit des Jahres werden so viele Dinge gekauft wie in den vier Wochen vor dem Fest. Fast jeder kennt aber auch den Stress, den das Weihnachtsgeschäft mit sich bringt. Die Innenstädte sind vor allen Dingen an den Samstagen übervoll und einen freien Parkplatz zu finden, ist fast unmöglich. In den Geschäften drängen sich die Menschen und die Schlangen an den Kassen werden immer länger. Wer an den Wochenenden vor Weihnachten einkaufen möchte, muss Zeit, Geduld und auch gute Nerven mitbringen. Immer mehr Menschen lassen sich nicht mehr auf diesen Stress ein, sondern shoppen bequem von Zuhause aus. Besonders Elektronikartikel werden gerne verschenkt und gehören zu den beliebtesten Artikeln, die im Internet bestellt werden. Das Argument, dass die Shops die Geräte ja nicht einpacken, zählt schon lange nicht mehr, denn immer mehr Internethändler bieten ihren Kunden an, den gekauften Artikel schon fix und fertig weihnachtlich verpackt zu verschicken.