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Etiketten- und Kartendrucker – Allgemeines, Einsatzbereiche, Technologien und vieles mehr!

News vom 19.09.2014, um 16:04 Uhr


Etikettendrucker ermöglichen, wie es der Name bereits vermuten lässt, den Druck von Etiketten von Fanfoldern sowie Rollen auf einer endlosen Basis. Thermotransfer- oder Thermodirektbasis werden dabei für die Arbeitsfähigkeit der Drucker. Zusätzlich können diese Drucker mit Spendern für die Etikette ausgestattet werden, was man häufig in Supermärkten begutachten kann. Vor allen Dingen wegen der gebotenen Geschwindigkeiten haben sich Etikettendrucker auf dem Markt durchgesetzt. Einen Druck von etwa 30 cm pro Sekunde zeichnen diese Spezialdrucker aus.

Arten sowie Einsatzgebiete der Etikettendrucker

Etikettendrucker sind in verschiedenen Varianten erhältlich, um für jeden Anwendungsbereich etwas parat zu haben. Eine Art der Etikettendrucker ist der tragbare Wireless-Drucker. Dieser eignet sich speziell für Arbeiten im Büro, wobei lediglich einer der Drucker zur Verfügung gestellt werden kann und sich die Angestellten somit den Drucker teilen müssen. Dank der Kabellosigkeit ist das Hin- und Hertransportieren des Etikettendruckers leicht und stellt kein Problem dar. Selbstverständlich haben die Drucker ebenso einen hohen Rang im industriellen Bereich. Für viele Bereiche in der Industrie sind die Etikettendrucker nicht mehr wegzudenken, denn diese sind verbunden mit einem kontinuierlichen Druck. Zum Beispiel für das Bedrucken von Artikeln mit Barcodes finden die Etikettendrucker im Bereich Industrie ihre Verwendung. Auch für kleinere Unternehmen sind Etikettendrucker optimal, wenn Etiketten nur in kleineren Mengen für eigene Produkte gedruckt werden müssen. Für Anwendungen in großen Betrieben gibt es spezielle Etikettendrucker, die Etikettenrollen mit mehr Zoll fassen können und dabei schnell und leistungsfähig arbeiten, während für kleinere Unternehmen auch kleinere Drucker geboten werden, die einen Massendruck auf kontinuierlicher Basis nicht ermöglichen. Doch zum Einsatzgebiet kann ebenfalls der Privatgebrauch gehören, denn Etikettendrucker können auch privat verwendet werden. So beispielsweise bei einem Vorgartenverkauf oder beim Besuch eines Flohmarkts als Verkäufer, denn mit günstigen Etikettendruckern können alle zu verkaufenden Produkte ganz einfach mit Etiketten versehen werden.

Die Technologien der Etikettendrucker

Etikettendrucker arbeiten mit zwei unterschiedlichen Technologien. Einerseits mit dem Thermodirekt-Verfahren und andererseits mit dem Thermotransfer-Verfahren. Während sich die Thermodirektdrucker hervorragend zum Bedrucken von Etiketten mit voraussichtlich kurzer Lebenszeit eignen, sind Thermotransferdrucker optimal für langlebige Etiketten. Dabei sind die Etiketten eines Thermotransfer-Drucks auch hitzebeständige und lassen sich farbig darstellen. Thermodirektdrucker brauchen im Gegensatz zu den Thermotransferdruckern kein zusätzliches Transferband. Beide sind jedoch preiswert.

Die Vor- und Nachteile eines Etikettendruckers

Der große und bedeutende Vorteil der Etikettendrucker liegt wohl in der Möglichkeit des endlosen Drucks. Dadurch wird viel Zeit gespart, da die Etiketten nicht einzeln bedruckt werden müssen. Auch können sie mit den passenden Spendern direkt an den richtigen Ort abgegeben werden. Ebenso spart diese Art des Drucks einiges an Kosten, womit auch im finanziellen Bereich die Etikettendrucker zu überzeugen wissen. Für kleinere Unternehmen kann auch der Aspekt des schnellen Wechsels eine große Rolle spielen, denn moderne Geräte sind dazu in der Lage, die Etikettenvorlagen schnell zu wechseln, womit immer wieder andere Etiketten bedruckt werden können. Dazu gibt es bereits Etikettendrucker, welche völlig automatisiert betrieben werden können. Allerdings stellen Etikettendrucker für den Privatgebrauch eine spezielle Anschaffung dar, denn normale DIN-A4-Blätter können mit diesen Druckern nicht bedruckt werden können.

Wodurch zeichnen sich Kartendrucker aus?

Kartendrucker sind zum Bedrucken von Plastik- sowie Chipkarten gedacht, weshalb derartige Geräte oft auch Chipkartendrucker genannt werden. Der große Unterschied zu den Etikettendruckern liegt darin, dass die Zufuhr bei den Etikettendrucker auf einer endlosen Basis erfolgt. Bei den Kartendruckern sieht das Ganze anders aus, denn einige setzen eine Einzelzufuhr voraus, während andere über Eingabemagazine verfügen, doch ein Endlosdruck wird mit diesen Geräten nicht ermöglicht. Auch gibt es Drucker, die unterschiedliche Formate fassen. In der Regel liegt jedoch der Standard bei 85,60 × 53,98 mm. Im Bereich der Kartendrucker wird zwischen verschiedenen Arten unterschieden. Dazu gehören Spezialkartendrucker, High-Performance Chipkartendrucker, Performance Kartendrucker, Security Kartendrucker, Re-Transfer Kartendrucker und Re-Writable Kartendrucker.

Wo kommen Kartendrucker zum Einsatz?

Die Kartendrucker sind in zahlreichen Anwendungsbereichen vertreten und in einigen Sparten notwendig. Mit den Druckern werden Plastik- sowie Chipkarten bedruckt, welche wohl zum Alltag vieler Menschen gehören. Dabei finden sich wohl nicht selten Kredit, Mitgliedschafts- oder beispielsweise auch Studentenausweise im Portmonee. Die Kartendrucker sind dabei wichtig und die endgültigen Karten erfüllen bedeutende Aufgaben. Auch für das Bedrucken von Fahrkarten oder Dauerkarten werden diese Drucke genutzt. Ebenso können Kartendrucker im privaten Gebrauch ihre Verwendung finden. So kann man beispielsweise für eigne Dinge werben, zum Beispiel für die Gründung eines anstehenden Unternehmens.

Wie funktionieren Kartendrucker und welche verschiedenen Technologien werden dabei verwendet?

Die Kartendrucker greifen auf eine große Auswahl an Technologien zurück. Dazu gehört das Thermotransfer, die Thermosublimation, das Retransfer-Verfahren, das Thermo-Rewrite-Druckverfahren (TRW) sowie das Direct-to-card-Druckverfahren. Der Thermotransferdruck und die Thermosublimation ähneln sich stark. Bei beiden Verfahren wird die zu druckende Darstellung per Hitze auf die Karte aufgedruckt. Während jedoch beim Thermotransfer ein Erhitzen nur die Farbschicht der Folie zum Schmelzen bringt, entsteht bei der Thermosublimation eine solche Hitze, die ein Gsa zur Folge hat, welches sich als farbige Darstellung auf der Oberfläche der Karte niederlässt. Beim Re-Transferdruck wird nicht direkt auf die Karte, sondern auf ein Re-Transferfilm gedruckt. Das Thermo-Rewrite-Verfahren erfolgt mit Hilfe einer Thermo-Re-Write-Schicht, welche unter Hitzeentwicklung eine Farbreaktion entstehen lässt.

Vor- und Nachteil der Kartendrucker

Mit den Kartendruckern werden viele Plastik- sowie Chipkarten bedruckt. Als Vorteil ist zu vermerken, dass diese einen qualitativ hochwertigen Druck zu bieten haben, jedoch ist die Zufuhr meist mit einem großen Zeitaufwand im Gegensatz zu anderen Druckern verbunden. Dennoch liegt es kostentechnisch in einem preiswerten Bereich, der sich auch mit normalen Druckern messen kann.