Schweißgerät mit Elektroden oder Schutzgas?

Heimwerker arbeiten meist mit günstigen Schweißgeräte, die mit Stabelektroden genutzt werden. Sie sind einfach zu bedienen und sehr kompakt. Der Nachteil ist allerdings der ständige Wechsel der Elektroden, durch den man die Arbeiten immer wieder unterbrechen muss. Mit dem Schutzgas- oder Lichtbogenschweißen kann man das verhindern. Diese Art des Schweißens ist aber nicht nur teurer und aufwändiger, sondern erfordert auch etwas Übung im Umgang mit dem Schweißgerät.

Schweißgerät Text 2014

Ohne Schweißgerät geht bei Metallarbeiten überhaupt nichts

SchweißgeraetBeim Heimwerken, vor allem im Zusammenhang mit Metall, gehört das Verbinden von den entsprechenden Werkstoffen zur Königsdisziplin. Zum Einsatz kommen hier das Lötgerät und der Schweißapparat. Im Handel findet man dazu nicht nur das Schutzgasschweißgerät, sondern auch Modelle wie das Elektroden Schweißgerät, das Fülldraht Schweißgerät oder auch ein Stahlwerk Schweißgerät. Im Gegensatz zum Löten wird beim Schweißen kein Stoff verflüssigt, sondern die Werkstoffe verschmelzen direkt miteinander und schaffen dadurch eine viel stabilere Verbindung. Der Hobby-Heimwerker nutzt für diesen Zweck hauptsächlich zwei Verfahren. Im Vergleich stehen dabei immer das Elektrodenschweißen und das Schutzgasschweißen. Jede Variante hat, wie bereits beschrieben, ihre Vor- und Nachteile.

Schweißgeräte mit Elektroden sind günstiger wie die Schutzgas-Schweißgeräte und werden im Handel schon für 50 bis 70 Euro zum Kauf angeboten. Die Elektroden sind bis zu 2,5 Millimeter dick. Bei massiven Werkstücken allerdings reicht dies nicht aus und so muss auf das Schutzgasschweißgerät zurückgegriffen werden. Billiggeräte bei den Elektroden Schweißapparaten werden leicht heiß und müssen dadurch öfter abkühlen. Dieser Umstand und die Tatsache, dass man immer wieder Elektroden wechseln muss, kosten eine Menge Zeit. Mit dem Lichtbogen- oder Schutzgasschweißen hat man dieses Problem nicht.

Die Vor- und Nachteile des Schutzgas-Schweißgerätes

Beim Schweißen mit Schutzgas müssen keine Elektroden gewechselt werden. Es sind allerdings vor dem Einsatz einige Aufgaben zu erledigen. Dazu gehört das Einlegen und Auffädeln der Drahtspule. Es muss zudem das Schutzgas bereitgestellt werden. Schutzgasschweißen ist teurer und weniger komfortabel. Der Vorteil liegt in erster Linie darin, dass auch dünne Bleche unkompliziert verarbeitet werden können. Ein Schweißkurs sollte allerdings vor der Anwendung gemacht werden. Vor dem Kauf kann man sich über Testberichte oder einzelne Tests über die verschiedenen Geräte informieren. Eine gute Auswahl von Herstellern im Bereich Schweißgerät, wie Einhell, Güde, Rotenbach und D&L findet man bei Amazon. Auch den Vergleichssieger Gysmi kann man in diesem Online-Shop kaufen.

Das könnte Sie auch interessieren:

  1. Mit einer Leiter immer auf der richtigen Höhe
  2. Hängematten – Ein Stück Urlaub für zu Hause
  3. Abisolierzange – unverzichtbares Utensil bei Elektroarbeiten
  4. Dampfreiniger – der vielseitige Haushaltshelfer
  5. Maßband – ideale Hilfe beim Vermessen
  6. Häcksler – Schnell und einfach gegen den Gartenabfall
  7. Sägen – elektrischer Antrieb oder manuell?
  8. Schleifmaschine – ihre unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten
  9. Akkuschrauber – er ersetzt immer öfter den Handwerker
  10. Winkelschleifer – verschiedene Schleifscheiben sorgen für Flexibilität
  11. Schlagschrauber – Sie lösen jede Mutter
  12. Poliermaschine – Sie schafft saubere und glatte Oberflächen
  13. Lötgeräte für kleine Reparaturen
  14. Kompressor – auch im Heimwerkerbereich nicht mehr wegzudenken
  15. Klebepistole – So ganz einfach verschiedene Materialien verbinden