Briefwaage – Sehr nützlich bei viel Postweg

Als 1839 das Postwesen reformiert wurde und der Preis für Sendungen nicht mehr von der Entfernung, sondern von deren Gewicht abhängig war, begann der Siegeszug der Briefwaage. Anfangs nur in den Poststellen selbst eingesetzt, ist es im Zeitalter der Digitalwaagen ein Leichtes, auch als Privatnutzer an ein sehr günstiges Gerät für den Hausgebrauch zu kommen. Doch was gibt es bei den Briefwaagen zu beachten?

Briefwaage Text 2014

Briefwaage – Auf das Einsatzfeld achten

 BriefwaageWichtig ist vor der Anschaffung zunächst einmal, das Einsatzfeld zu betrachten, für das man die Briefwaage später einmal braucht. Denn tatsächlich Briefe abwiegen tut in Zeiten sehr günstiger Posttarife wohl keiner mehr. Vielmehr werden oftmals Edelmetalle abgewogen. Haben Sie zum Beispiel größere Vorräte an Zahngold oder Schmuck zu Hause, so können Sie mit einer Wiegung zu Hause schon einmal das Gewicht bestimmen und so einem eventuellen Betrug vorbeugen – schließlich warten gerade in der Goldbranche doch einige schwarze Schafe auf unvorsichtige Kunden.

Aber auch als Chemiker ist man regelmäßig auf die Genauigkeit einer Briefwaage angewiesen, da viele Substanzen auf das Milligramm genau abgewogen werden müssen, damit eine Reaktion überhaupt abläuft oder keinen Schaden anrichten kann.

Nach dem Einsatzfeld bestimmt sich auch schon die Vorauswahl: Während beispielsweise für das Abwiegen von Edelmetallen eine auf 0,1 g genaue Waage ausreichend sein sollte, könnte dies für den chemischen Bereich fatal sein, gerade auch, weil man hier noch mit ordentlichen Abweichungen rechnen muss. Im harmlosesten Fall müsste man damit rechnen, bei 0,1 g irgendetwas zwischen 0,05 und 0,149 g zu haben – vorausgesetzt, die Briefwaage arbeitet auch exakt.

 Gute Qualität – Gute Briefwaage

Für den chemischen Bereich empfehlen sich also viel eher Waagen mit einer Genauigkeit von 0,01 oder sogar 0,001 g. Doch der Genauigkeit im Datenblatt sollte auch keine zu große Bedeutung beigemessen. So ist beispielsweise davon auszugehen, dass eine 0,1 und eine 0,01 g Briefwaage aus der gleichen Preisklasse unterschiedlich wiegen – zeigt Erstere 0,1 g an, so wird sie auch tatsächlich zwischen 0,05 und 0,149 g auf sich liegen haben, zeigt Letztere 0,01 g an, so könnten unter Umständen durchaus auch 0,03 oder 0,04 g auf ihr lasten.

Man sollte deshalb nicht blind zur billigstmöglichen Option greifen, sondern sich erst einmal ein Bild von den Briefwaagen am Markt machen. Eine gute Anlaufstelle hierfür ist beispielsweise Amazon, wo zahlreiche Geräte angeboten werden. Anhand der Produktbewertungen können Sie auch sofort sehen, ob die Waage einigermaßen exakt funktioniert oder es letztlich doch sinnvoller wäre, ein paar Euros mehr in die Hand zu nehmen.

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