Nintendo hatte keinen guten US-Start mit der Wii U

News vom 19.11.2012, um 22:51 Uhr

Wii U
© Nintendo

Der Start der neuen Wii U in den USA war für Nintendo mehr als holprig. Es gab unzählige Klagen der Käufer. Ein Grund waren die langen Wartezeiten, die die Nutzer für erforderliche Updates in Kauf nehmen mussten. Davon berichtete „All Things D“ vergangenen Montag. Die Spielekonsole hatte ihren Verkaufsstart in den USA am vergangenen Sonntag.

Reger Privathandel im Internet

In vielen Geschäften gibt es die Nintendo schon jetzt nicht mehr zu kaufen, aufgrund der großen Nachfrage. Einige der stolzen Besitzer sind deshalb schon dazu übergegangen, ihre Geräte im Internet zu einem überhöhten Preis zu verkaufen. In den US-Medien wird immer wieder davon berichtet, dass es für die Wii-U-Nutzer einige Stolpersteine gibt. Das System-Update zum Beispiel ist fast fünf Gigabyte groß. Für den Download muss mancher User zweieinhalb Stunden Zeit einplanen. Aber auch die Spiele der Konsole mussten beim ersten Start upgedatet werden. Kein Wunder also, dass es zu Server-Überlastungen kam, die Nintendo nicht mehr abfangen konnte.

Vor dem Start hatte das Unternehmen angekündigt, dass die Videokanäle Amazon Instant Video und Hulu Plus erst später verfügbar sein würden. Aufgrund der Server-Überlastung war allerdings dann auch TV-Service TVii nicht zum Start der Wii-U verfügbar. Deutsche Kunden bekamen davon aber noch nicht mit, denn die neue Nintendo Wii U kommt hier erst in den nächsten Tagen auf den Markt. Nachdem die Absatzzahlen des Vorgängermodells stark zurückgegangen sind, bleibt zu hoffen, dass dieser Holperstart ein gutes Omen ist und die Kunden wieder in den Regalen vermehrt nach der Spielekonsole greifen. Schließlich steht ja Weihnachten vor der Tür.