Deutsche Kriegsgeschichte

Deutsche Kriegsgeschichte

Durch die zentrale Lage inmitten Europas war der deutsche Staat in der Vergangenheit häufig in kriegerische Handlungen involviert. Im Jahr 1870 kam es zum einjährigen Deutsch-Französischer Krieg. Nach einer französischen Kriegserklärung mobilisierten deutsche Teilstaaten unter der Führung des dominanten Preußen ihr Truppen und stellten ein mit insgesamt 1.021.000 Mann äußerst schlagkräftiges Heer auf. Am 28. Januar 1871 kapitulierte das belagerte Paris und wurde von deutschen Truppen besetzt. Am 26. Februar des Jahres war der Krieg durch den Vorfrieden von Versailles zu Ende.

Der Erste Weltkrieg zwischen 1914 und 1918 wurde zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn gegen Frankreich, Großbritannien, Russland und Serbien geführt. Österreich-Ungarn erklärte am 28. Juli 1914 Serbien den Krieg. Nach kurzer Euphorie auf deutscher Seite in den ersten Kriegsjahren entwickelte sich schnell ein langatmiger Grabenkrieg der schließlich aufgrund fehlender Ressourcen und Unruhen unter Soldaten und Bevölkerung zur Kapitulation Deutschlands führte. Insgesamt kostete der Krieg über neun Millionen Menschenleben.

Der Zweite Weltkrieg wurde vom nationalsozialistischen Deutschland unter Führung von Reichskanzler Adolf Hitler am 1. September 1939 durch einen Angriff auf das benachbarte Polen begonnen. Es handelte sich um einen Aggressions- und Vernichtungskrieg, insgesamt waren sämtliche Großmächte der Welt beteiligt und es handelt sich um den verlustreichsten Konflikt der bisherigen Geschichte, der bis zu 60 Millionen Menschenleben kostete. Der Krieg endete mit der völligen Niederlage und einer bedingungslosen Kapitulation Deutschlands in Europa am 8. Mai 1945, der verbündete Japan kapitulierte am Japans 2. September 1945.

Comments (0)Add Comment

Write comment

busy